Die aktuellen Termine der FSI für das SoSe 2016 :

27.02. ART.race GNM | 18 Uhr Hbf | 19 Uhr im Foyer des GNM | 20.30 Uhr Reservierung in der Auguste

18.05. ART.berg | 12.30 Uhr, Entlas Keller

24.05. ART.drunk

21.06. ART.drunk

07.07. ART.trip | Semesterabschlussparty im Zirkel unter dem Motto "You´ll never dance alone"


 


ORGANISIERT VON DER FSI KUNSTGESCHICHTE:

Sommerfest 2015

Das Sommerfest der Kunstgeschichte findet am 9.7.2015 um 19:00 s.t. vor der Orangerie statt.
Kartenverkauf: ab Montag den 1.6.2015 in eurer Institutsbibliothek und in den Lehrveranstaltungen. 

Weitere Infos unter fsi-kunstgeschichte@gmx.de und unter der Telefonnummer: 09131/85-22316

(Bildquelle: prometheus)



Freitag, 04. Mai 2012
18:00 Uhr s.t.

Großer Hörsaal – Inst. F. Biochemie
Fahrstraße 17, 91054 Erlangen

 

Renata Stih & Frieder Schnock
Liebesgrüsse aus (West)-Berlin

Kunstinterventionen im Dialog
Hänsel und Gretel
Hänsel und Gretel und das Gold in der Reichsbank.
Collage (100 x 70 cm), 2008. © VG Bild-Kunst Bonn

 

Stih & Schnock sind Berliner Konzeptkünstler, die Zusammenhänge von Erinnerung und sozialem Umraum im Kontext zu topographischen und kulturellen Gegebenheiten unter Einbeziehung multi-medialer Methoden untersuchen. Ihr besonderes Interesse gilt der sozialen Plastik und Interventionen in öffentlichen und sozialen Räumen. Immer wieder beschäftigten sich Stih & Schnock mit Sammlungen und Museen als Orten der kollektiven, politisch-kulturellen Erinnerung und entwickeln dabei Kunstprojekte, die über den künstlerischen Ausstellungsmodus hinausreichen.

 

 

Stih und Schock

Renata Stih, Frieder Schnock.
© Stih & Schnock, 2011.

Prof. Renata Stih (Kunststudium Akademie der bildenden Künste Karlsruhe)
unterrichtet seit 1991 Kunst & Technologie, Film & Medien an der Beuth-Hochschule /Beuth University of Applied Sciences Berlin.

Dr. Frieder Schnock (Kunststudium Akademie der bildenden Künste Karlsruhe / FU Berlin / HBK Braunschweig), Künstler, Kurator und Kunstwissenschaftler (Forschungsgebiet Land Art, Konzeptkunst), unterrichtet Visual Studies an der Beuth-Hochschule / Beuth University of Applied Sciences Berlin.

Projekte im öffentlichen Raum (Auswahl): Zeit-Inseln, Kunst-am-Bau für die Nelson-Mandela –Schule in Berlin (2011), Bleu du mal. Stadtperformance mit MICA Studenten, Baltimore (2009); Aktion im öffentlichen Raum Zeige Deine Sammlung, Kulturreferat München (2008); Die Stadt als Text - Das Jüdische München (2007); Herz – Hand - Mund, Messestadt Riem/München (2002); BUS STOP - Denkmalsentwurf für das Berliner Holocaust-Mahnmal (1994/95); Orte des Erinnerns. Denkmal in Berlin-Schöneberg (1993); Einladung / Berlin-Alexanderplatz (1997/98); Bildwelten. LED-Videoinstallation für die Universität Esslingen a.N.  (1997).

Einzelausstellungen / Museumsprojekte (Auswahl):

Germany in USA. Saint Louis Art Museum (2013); Culture Maps. Textile Museum of Canada, Toronto (2012); Places of Remembrance. Princeton University Art Museum (2010); Zeige Deine Sammlung. Entstanden in Zusammenarbeit mit 16 Münchner Sammlungen und Museen (2008); Berlin Messages. Museum of Art Fort Lauderdale (2005); die mehrteilige Kunstaktion Die Kunst des Sammelns (Berlin, 2004); Signs from Berlin. Jewish Museum New York (2003); Environment für Staatsgalerie Stuttgart Was brauchen wir Kunst, wir brauchen Kartoffeln (1998-2008).

Gruppenausstellungen (Auswahl):

Capital Offense: The End(s) of Capitalism; Beacon Arts / Los Angeles (2012); Krimiseries, Museum London/Ontario (2010); Reality Bites. Mildred Lane Kempner Art Museum St. Louis (2007); Die RAF-Ausstellung. Kunstwerke, Berlin (2005); Displaced. Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (2005); Schrift – Bilder – Denken. Haus am Waldsee, Berlin (2005); Die zehn Gebote. Deutsches Hygiene-Museum, Dresden (2004); Ctrl_Space. ZKM Karlsruhe (2001); Deutschlandbilder. Martin Gropius Bau Berlin (1997).

Fellowships: 

Freund Fellows an der Washington University, Graduate School of Arts in Saint Louis (2012/13); Rockefeller Fellows am Rockefeller Advanced Reserach Study Center in Bellagio(2000), Renata Stih>Cité des Art Paris, Kultursenat Berlin, u.a.

Artists in Residence: Fort Lauderdale Museum of Art, School of the Art Institute of Chicago, Maryland Institute College of Art, School of Architecture/Cooper Union, Graduate Fine Arts at Otis College of Art and Design, L.A.u.a..

Gastprofessuren und Vorträge zu Kunst im öffentlichen Raum, Sozialer Plastik, Medialer und musealer Intervention: 

Bauhaus Universität Weimar, Züricher Hochschule der Künste, GSD/Harvard University, Princeton University, Columbia University, Emory University, UB Department of Architecture, Buffalo/NY, University of Chicago, University of Western Ontario, London/Ontario, Deutsches Haus at NYU, Goethe Institut NYC, Villa Aurora, L.A., u.a..

 

www.stih-schnock.de


 

Paris 2009

 

Paris 14. bis 18. Oktober 2009

Mittwoch

Notre Dame, nördl. Westportal, DetailNach einem recht kurzen, aber turbulenten Flug, landeten wir bei strahlendem Sonnenschein in Paris. Sechs ambitionierte Studenten der Kunstgeschichte machten sich nun auf den Weg durch die wunderschöne Metropole. Unsere Herberge im schönen Stadtteil Montmartre erwies sich als recht bescheiden, war dafür aber sehr zentral gelegen, sodass wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung Notre-Dame auf der Île de la Cité machen konnten. Vorbei am Louvre, entlang der Seine, entfaltete sich letztendlich die Kathedrale in ihrer vollen Pracht vor uns. Im Innenraum wurden all unsere Erwartungen übertroffen - die wundervollen Fenster riefen eine nahezu traumartige mystische Atmosphäre hervor. Auch die vielen Touristen konnten unsere Stimmung nun nicht mehr trüben. Nachdem wir die Basilika Saint-Germain-des-Prés und ihr mit einem Sternenhimmel verziertes Gewölbe bewundert hatten, beschlossen wir, dem Eiffelturm einen Besuch abzustatten. Dort angelangt, war es bereits dunkel und der Eiffelturm hell erleuchtet. Kurzerhand ging es in einen Fahrstuhl und auf die oberste Plattform des monumentalen Stahlkoloss. Der Anblick über die Stadt und auch die Kälte waren atemberaubend. Überwältigt von den ersten Paris-Eindrücken beendeten wir den Tag bei Käse und gutem Wein in unserer Unterkunft.

 

Donnerstag

Nach einem eher mäßigen Frühstück führte unser Weg in den Louvre und seine unendlich wirkenden Tiefen. Es scheint nahezu unmöglich, die Dimensionen dieses Gebäudes auch nur zu erahnen. Die Besucherzahlen hielten sich glücklicherweise noch in Grenzen und wir konnten uns rasch hinein begeben. Jeder setzte eigene Prioritäten, sodass der Tag im Louvre sehr individuell gestaltet wurde. Dabei durften die zahlreichen großen Werke u.a. von Delacroix, Tizian, De La Tour und Rubens bei keinem außer Acht gelassen werden. Auch an der Mona Lisa und der Venus von Milo wird dank umfangreicher Ausschilderung niemand achtlos vorbeigelaufen sein. Erschöpft von den vielen verschiedenen Impressionen genossen wir unseren erholsamen Schlaf.


Freitag

Noch vor Sonnenaufgang ging es in die Stadt zu einem französischen Frühstück in eine kleine Boulangerie. Dabei konnten wir beobachten, wie die Stadt so langsam erwachte und uns für den Besuch im Musée d’Orsay stärken. Der anlässlich der Weltausstellung von 1900 errichtete Bahnhof bietet einen beeindruckenden Rahmen für zahlreiche Hauptwerke, wie das Frühstück im Freien von Manet, das Abendgebet von Millet und zudem Gemälde von Courbet, Van Gogh, Caillebotte etc. pp, sowie einige Skulpturen Rodins. Am späten Nachmittag spazierten wir durch den Stadtteil Montmartre und erklommen den Hügel zur Sacré-Cœur. Oben angelangt, bot sich uns eine wundervolle Aussicht über Paris. Im Innenraum der Basilika wurden wir von Gesang empfangen und ließen die eindrucksvolle Stimmung auf uns wirken. Ein weiterer Spaziergang, vorbei am Moulin de la Galette und vielen kleinen Cafés, rundete den Tag adäquat ab.


Samstag

Am Morgen besuchten wir die lang ersehnte Sainte-Chapelle. Mit ihren gewaltigen Fenstern und einer wundervollen Farbgestaltung rief sie große Begeisterung hervor. Leider verbarg sich ein Teil des Chores der Oberkirche hinter einem Gerüst. Es folgte ein langer Marsch vom Jardin des Tuileries über die Champs-Élysées zum Arc de Triomphe, der von dem ein oder anderen noch bis zum Grande Arche, einem gewaltigen torförmigen Baukomplex im Pariser Bankenviertel La Defense, ausgeweitet wurde. Nach einer kleinen Kaffeepause, ging es nach St. Denis. Die im Norden von Paris gelegene Abteikirche bildete ein überraschendes Highlight und zudem die letzte Station unseres Tages, der naturgemäß mit einer gemütlichen Runde im Hostel endete.


Sonntag

Unser letzter Tag in Paris konnte von allen individuell genutzt werden. Es war genügend Zeit vorhanden, um weitere Sehenswürdigkeiten zu besuchen, wie das Musée Rodin, das Centre Pompidou oder sich erneut in den Louvre zu begeben Noch so manche Köstlichkeiten konnten erstanden werden oder man genoss die letzten Stunden bei wundervollstem Herbstwetter in der Sonne, bis wir dann am späten Nachmittag unsere liebgewonnene Herberge verließen und mit der Métro wieder zum Flughafen fuhren.